Cybersicherheit ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit für Unternehmen jeder Größe

Fakt ist: Cyberkriminalität ist aus der digitalen Landschaft nicht mehr wegzudenken. Die Technologie entwickelt sich in rasantem Tempo weiter, und leider auch die Fähigkeiten der Cyberkriminellen. Infolgedessen sind wir mit digitalen Bedrohungen konfrontiert, die sich ständig weiterentwickeln. Maßnahmen, die früher einen angemessenen Schutz boten, sind gegen die heutigen Cyberrisiken bei weitem nicht mehr wirksam. Und da wir in zunehmendem Maße von technischen Hilfsmitteln abhängig sind, sowohl im geschäftlichen als auch im privaten Bereich, können die Auswirkungen eines Cyberangriffs enorm sein.

Dennoch scheinen viele Unternehmen nicht zu wissen, wie verwundbar sie sind. Manchmal sind sie sich einfach nicht bewusst, welche Datenlücken Hacker ausnutzen können. Vielleicht denken sie, dass Cyber-Kriminelle nur an großen Unternehmen interessiert sind und kleinere Unternehmen daher nicht gefährdet sind. Möglicherweise gibt es andere Probleme, die im Moment wichtiger oder dringender sind. Oder die Cybersicherheit wird als „Kopfzerbrechen“ betrachtet: Wo soll man überhaupt anfangen?

Die Folgen einer Datenschutzverletzung

Und so kann es durchaus passieren, dass eine solche Organisation eines Tages selbst Opfer eines Cyberangriffs wird, mit all seinen Folgen. Direkte finanzielle Folgen wie die Zahlung von „Lösegeld“, um die Kontrolle über die gehackten Systeme wiederzuerlangen, oder eine Geldstrafe für die Nichteinhaltung des AVG und anderer Vorschriften über Cybersicherheit und Datenschutz. Sowie indirekte Kosten und entgangene Einnahmen aufgrund von Rufschädigung, Betriebsunterbrechungen, Durchsickern oder Verlust vertraulicher Geschäftsinformationen oder persönlicher Kundendaten….

Und das ist eine Schande, denn die Umsetzung der richtigen Maßnahmen muss nicht so kompliziert sein. Dank des Einsatzes intelligenter Tools kann jede Organisation ihre Cyber-Resilienz erhöhen und das Risiko einer Datenpanne verringern. Angesichts des ständig steigenden Risikos eines Cyberangriffs und seiner enormen Folgen ist es jetzt an der Zeit, dieses Problem proaktiv anzugehen!

Nullmessung

Der erste Schritt zur Verbesserung der Cyber-Resilienz Ihres Unternehmens besteht darin, herauszufinden, wo die Risiken und Schwachstellen im Moment liegen. Mit anderen Worten: eine Ausgangsmessung. Dies lässt sich am besten durch eine Risikoanalyse feststellen, bei der das gesamte Unternehmen auf die Einhaltung einer Zero-Trust-Politik überprüft wird, beispielsweise in den Bereichen:

  • Authentifizierung – Verwenden Sie eine starke Multi-Faktor-Authentifizierung? Wie minimieren Sie das Risiko von Identitätsverletzungen?
  • Zugriffsrichtlinien – Verfügen Sie über klare Richtlinien für den akzeptablen und adaptiven Zugriff auf Ressourcen?
  • Mikro-Segmentierung – Inwieweit verwendet Ihr Unternehmen eine verteilte Segmentierung, die auch einzelne Arbeitslasten isoliert?
  • Automatisierte Warnungen und Abhilfemaßnahmen – Werden diese Tools bereits eingesetzt, um die durchschnittliche Zeit zwischen Angriff und Reaktion zu minimieren?
  • Künstliche Intelligenz und Cloud-Intelligenz – Nutzt Ihr Unternehmen dies, um Anomalien in Echtzeit zu erkennen und darauf zu reagieren?
  • Klassifizierung und Schutz von Unternehmensdaten – Wie schützen Sie sensible Daten vor der Offenlegung durch unbefugte Freigabe von Daten aus Computersystemen?

Ein Cybersecurity Assessment ist hierfür die effizienteste Methode, da sie potenzielle Risiken durch automatische Scans und Analysen aufdeckt. Dadurch erhält man Einblicke in den aktuellen Cyber-Reifegrad und den Umfang der Informationssicherheit des Unternehmens. Anhand dieser Erkenntnisse können Sie fundierte Entscheidungen über die Priorisierung von Verbesserungsmaßnahmen im Bereich der Cybersicherheit treffen. So wird sichergestellt, dass das verfügbare Budget für Cybersicherheit optimal genutzt wird.

Plan für die Cybersicherheit

Welche Maßnahmen sind unabdingbar, um die Organisation vor einem Cyberangriff zu schützen? Tatsache ist, dass herkömmliche Sicherheitsmaßnahmen nicht mehr ausreichen. Gute Sicherheit ist mehr als nur die Einrichtung eines sicheren Netzwerks vor Ort. In diesem digitalen Zeitalter ist eine umfassendere und vor allem anpassungsfähige Strategie erforderlich, die sich an die zunehmende Komplexität und Dynamik unserer Arbeitsweise anpassen kann. Eine Strategie, die berücksichtigt, dass die Mitarbeiter in der Lage sein müssen, jederzeit, überall und von jedem Gerät aus zu arbeiten. Alles, was sie tun müssen, ist, sich an ihrem digitalen Arbeitsplatz einzuloggen. Dies bringt verschiedene Risiken mit sich und erfordert eine flexible Strategie, die in einen wirksamen Cybersicherheitsplan umgesetzt wird.

Ein solcher Cybersicherheitsplan ist ein Muss für jede Organisation, ob klein oder groß. Er hilft unter anderem bei:

  • Identifizieren und Abschwächen von Risiken
  • Schutz von Daten und Netzwerken
  • Schnelle Reaktion auf einen Cyberangriff und Begrenzung seiner Auswirkungen
  • Bereinigung der betroffenen Systeme
  • die Organisation so schnell wie möglich wieder betriebsbereit zu machen
  • Sensibilisierung und Wachsamkeit der Nutzer

Regelmäßige Risikoanalyse

Um flexibel und effektiv mit den sich ständig weiterentwickelnden Cyber-Risiken umzugehen, müssen Sie sich als Unternehmen ständig über Ihre Schwachstellen im Klaren sein. Schließlich entwickeln sich die Cyber-Bedrohungen ständig weiter. Eine einmalige Bewertung liefert einen detaillierten Überblick über die aktuelle Cyber-Reife sowie potenzielle Schwachstellen und Risiken. Regelmäßige Bewertungen sind dann entscheidend, um den Finger am Puls der Zeit zu haben und ständig wachsam zu bleiben.

Die regelmäßige Wiederholung der Sicherheitsbewertung ist ein wesentlicher Bestandteil einer soliden Sicherheitsstrategie. Sie vermittelt ein Bild von der Entwicklung der Cyber-Resilienz der Organisation als Ganzes und der verschiedenen Teile der Infrastruktur. So können Sie verschiedene Sicherheitsrisiken bewältigen und neuen Formen der Cyberkriminalität einen Schritt voraus sein, ohne die Produktivität zu beeinträchtigen.

Fazit

Das Risiko eines Cyberangriffs nimmt zu, zum einen, weil die Cyberkriminellen immer geschickter werden, und zum anderen, weil immer flexibler und dynamischer gearbeitet werden muss. Auch die Einführung neuer Technologien birgt Risiken.

Da die Auswirkungen eines Angriffs enorm sein können, ist es für jede Organisation wichtiger denn je, die Risiken und Schwachstellen zu verstehen – und zu pflegen! – der Risiken und Schwachstellen zu kennen und einen wirksamen Plan für die Cybersicherheit zu erstellen.

Fahrplan für verbesserte Cybersicherheit

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